Nachbarschaftsmusik

April 25.04.2016, Caritas Kontaktcafé Kleve, Hoffmannallee 66-68

18.30 hrs session, open podium – guests and „listeners only“ very welcome!
The KleveRRO – Kleve Refugees and Residents Orchestra – has rehearsed so far a choice of: German folksongs, Old Dutch and Belgian Dances, songs and dance music from the Balkans, especially Servia and Macedonia, many lovely Gipsy tunes, one Pakistani/Indian Pop song: What’s on our wish list: Famous old Arabic songs from Syria (Lma Bada Yathatana, Hal Asmar Ellon, Aatini al Nay), more beautiful songs from Pakistan/India … Suggestions always welcome!

The „Nachbarschaftsmusik“ is made possible by the „Landesmusikrat NRW, gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.“ That’s why we can offer free participation to everybody!!

Einladung zum Bildungsabend „Flüchtlinge – Zahlen, Fakten und Mythen“

Ankündigung Bildungsabend

Am Donnerstag, 18. Februar 2016, um 18 Uhr lädt die AG „Migration und Vielfalt“ der SPD Kreis Kleve zu einem Bildungsabend zum Thema „Flüchtlinge – Zahlen, Fakten und Mythen“ im Alevitischen Kulturzentrum in Emmerich, Dederichstr. 4 ein.

Referenten sind an diesem Abend der Emmericher Bürgermeister Peter Hinze zum Thema „Aktuelle Flüchtlingszahlen und deren Unterbringungssituation“, Ron Manheim zum Thema „Praktische Demokratie als Einstieg in die Integration“, Thomas Ruffmann gibt einen Input zu „Pegida, AfD und die Ängste in der Mitte der Gesellschaft: Ist Aufklärung die Antwort?“ und ein Vertreter von ProAsyl oder dem Flüchtlingsrat sind angefragt. Moderiert wird der Abend

von Hasan Alkas, dem Vorsitzenden der AG.

Treffen der Nachbarschaftsmusikanten, Workshop und offenes Treffen

Herzliche Einladung zum fünften Treffen der Nachbarschaftsmusikanten am Montag, 14.12.2015, Achtung: Dieses Mal im Kolpinghaus, Kolpingstr. 11,
18.30 Workshop unter Leitung von Monique Lansdorp
20.00 Offenes Treffen für alle die Musik mögen – Flüchtlinge, Klever, Instrumentalisten, SängerInnen, TänzerInnen, Nur-ZuhörerInnen, Schüchterne, Ausgelassene, Neugierige …

Am 14.12. wieder mit dem Trio Dalibor, Sebastian und Estevan wir lernen und spielen mit ihnen die schönsten Balkanlieder und -tänze. Aber es wird auch wieder deutsche Volkslieder geben und Pophits aus Pakistan oder Syrien. Je nachdem wer kommt:
Which musik we shall play, depends on who will be there. We want to share each other’s music!
„Don’t be shy, give it y try!“
Bald steht hier auch die Übersetzung in Arabisch, und Darri und Urdu und Romanes, denn aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und aus Serbien kommen bisher die meisten, die mitmachen!

Benefizaktion im Aussichtsturm zugunsten von Beth Hamifgash

Hurra, es sind 4515€ für Maria Schneider-Bless für das Flüchtlingscafe bei der Verlosung zusammengekommen!

Die die Nummern der Gewinnlose finden Sie auf: http://www.aussichtsturm-kleve.de/events/

Losverkauf in Kleve und Verlosung am Aussichtsturm
„Klever Aussichten“ eine gemeinschaftliche Aktion zur Flüchtlingshilfe

In der Restauration „Zum Aussichtsturm“ präsentieren wir gemeinsam einen Monat lang „Klever Aussichten“: Künstler, Kreative und Unterstützer des Projektes haben „Klever Originale“ geschaffen. Jeder der Akteure spendet die ausgestellten Objekte für eine Verlosung, die am Sonntag, den 13. Dezember stattfinden wird. 31 besondere Objekte von diesen 21 Künstlern und Gestaltern gehen in die Verlosung:

Anke Altenstädter, Ulrike Becker, Helmut van Bebber, Gerd Borkelmann, Markus Breuckmann, Susanne Camp, Friedel Evers,Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekoek-Haus Kleve e.V., Wilfried Grootens, Max Knippert, , Kunstverein projektraum-bahnhof25.de, Ursula Meissner, Willy Oster, Barbara Pauls, Susanne Rexing, Wolfgang Roesch, Dorothee Sanders, Hans Uwe Schmidt, Josef Schmidthausen, Günther Zins

Maximal werden 1000 Lose verkauft bis zum 12.12.15. Jedes verkaufte Los nimmt über die Losnummer an der Auslosung teil. Erhältlich sind die Lose zu 5 Euro bei:

Goldschmied Breuckmann, Kavarinerstr.
Kunsthaus Elbers, Große Str.
GastHaus, Gasthausstr.
Einrichtungshaus Rexing, Kavarinerstr.
Geschenkeboutique Sanders, Kavarinerstr.
Schmidthausen Schmuckdesign, Kavarinerstr.
Zeitzeichen, Herzogstr.
und in der Restauration zum Aussichtsturm

„Klever Aussichten“ möchte die großartige Arbeit des „Hauses der Begegnung – Mifgash e.V“ unterstützen. Mit dem Kauf eines Loses können Sie ggf. zu einem Gewinner eines dieser besonderen Objekte werden. Der komplette Erlös geht an den Verein Beth HaMifgash e.V., der ein Frauencafé für Flüchtlinge ins Leben gerufen hat. Maria Schneider Bless vom Frauencafé ist mit viel Engagement dabei. Ihr Ansatz heißt „Hilfe zur Selbsthilfe“ und so sollen u.a. Nähmaschinen angeschafft und für Unterricht der Frauen gesorgt werden.

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Kapelsky & Marina im Meyerhof

Preisgekröntes Klezmer-Balkan-Jazz-Quartett

Der Meyerhof mit seinem zum Konzertsaal umgebauten Stall hat sich in diesem Jahr als Veranstaltungsort für Weltmusik der Spitzenklasse etabliert. Nach den Budapester Gipsy All Stars um Kalman Balogh und demTrio Lansdorp-Kross-Safia steht nun erneut eine musikalische Abenteuerreise in Europas Osten an. Am Samstag, 5.12., ab 20 Uhr, werden dazu Kapelsky & Marina erwartet. Sie selbst nennen ihren eigenen Stil „Ostperanto-Folkjazz„. 2014 wurde das Qartett unter 600 teilnehmenden Bands zum Gewinner des ARD-Creole-Wettbewerbs gekürt.

Infiziert vom Ostvirus jagen 4 Kulturvagabunden dem Mythos der überschwänglichen Melancholie nach. Mit Polka und Klezmer ergründen sie die slawische Seele bis in den Orient. Miles Davis wird kurzerhand in den Orient geschickt und Britney Spears auf den Balkan. Zarathustra schwingt keine Reden mehr, er tanzt Polka. Gypsy Swing gibt es, meisterhaft gespielt à la Django Reinhardt, auch Klezmer pur und herzzerreißend. Aber immer lenkt die augenzwinkernde Ironie der Kapelskys die Erwartungen der Zuhörer in neue Bahnen. Die moldawische Sängerin und Schauspielerin Marina Frenk bringt mit ihrem mal frechen, mal zärtlichen Gesang – auf Russisch und Romanes – immer neue Farben ins Spiel. Ein erfrischender Hörgenuss und dank der witzigen Performance auch ein Spaß fürs Auge!

„Kapelsky & Marina“ spielen in der Besetzung Gregor Hengesbach: Gitarre, Jan-Sebastian Weichsel: Geige, Mandoline, Bratsche, Michael Ashauer: Kontrabass, Percussion, Marina Frenk: Gesang. Zu dem Konzert lädt die VHS in Zusammenarbeit mit dem Haus der Begegnung – Beth HaMifgash ein, unterstützt vom Kultursekretariat NRW Gütersloh.

Karten zum Preis von 12 EUR gibt es im Vorverkauf bei der VHS, Buchhandlung Hintzen und am Meyerhof. Abendkasse 14 EUR. Der Meyerhof liegt genau an der Stadtgrenze von Kleve und Bedburg-Hau, Uedemer Str. 15, ausreichend Parkplätze am Hof. Mehr Informationen: www.vhs-kleve.de, www.kapelsky.de, VHS-Infotelefon 02821-7231-18.

Roma-Musik live in der Reihe „Ich höre …“

Dalibor und Sebastian Demirovic aus Serbien/Bedburg-Hau mit Geige, Akkordeon, Gesang

Der nächste Abend in der Reihe „Ich höre, also bin ich“ fällt auf fast schon spektakuläre Weise aus dem Rahmen. Es gibt ein „Konzert von Flüchtlingen für alle Klever“. Aber eigentlich stimmt das so auch nicht. Denn Dalibor, der Geiger, ist selbst in Kleve zur Schule geangen. Und hat das klassische Geigenspiel an der Kreismusikschule gelernt. Sein Bruder und Akkordeonspieler Sebastian Demirovic wurde hier geboren. Wie so viele Balkanflüchtlinge wurden sie 2001 zurück nach Serbien geschickt. Dort haben sie dann als professionelle Musiker in der Band des Vaters gearbeitet. Wie die meisten Roma-Musiker verfügen sie über eine stupende Technik auf ihren Instrumenten und haben hörbaren Spaß an virtuosen Improvisationen. Weiterlesen

Tante Roosje – Die Tänzerin von Auschwitz

H-Die Tänzerin von Auschwitz fin
Lesung mit Foto- und Filmdokumenten von Paul Glaser

Eines der außergewöhnlichsten Leben des 20. Jahrhunderts.“ The Washington Times

Während eines Besuchs im Vernichtungslager Auschwitz entdeckt Paul Glaser einen Koffer – beschriftet mit seinem Familiennamen. Es beginnt die zaghafte Entdeckung der verdrängten jüdischen Wurzeln seiner Familie und der unglaublichen Überlebensgeschichte seiner Tante Roosje, die ihre Kindheit in Kleve verbrachte und im Café Bollinger ihren großen Wunsch erfüllt bekam: Tanzen zu lernen. Die Familie zog in den 30er Jahren nach Nijmegen. In Amsterdam ist sie eine temperamentvolle und emanzipierte Tanzlehrerin, die ihren Lebensmut gegen den nationalsozialistischen Terror verteidigt. Aus Roosjes Tagebüchern und Briefen hat Paul Glaser ihre Biographie zusammengesetzt – ein authentischer und emotionaler Überlebensbericht, der zugleich vom Kampf zwischen Erinnern und Vergessen in einer Familie erzählt. Weiterlesen